top of page

Bundesweiter Friedensratschlag: Die Gefahr einer Eskalation zu einem Atomkrieg war noch nie so groß wie aktuell. „Kriegstüchtigkeit“ herstellen, führt zu einem massiven Sozialabbau.

3. Dez. 2024
2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 4. Dez. 2024

Der 31. bundesweite Friedensratschlag fand in einer sehr zugespitzten Situation statt, gekennzeichnet durch die Ausweitung des bisherigen Stellvertreterkrieges zwischen der NATO und Russland zu einer direkten militärischen Konfrontation. Die Gefahr einer Eskalation zu einem Atomkrieg war noch nie so groß wie aktuell.

Die von Deutschland unterstützten israelischen Kriege drohen sich zum Flächenbrand auszuweiten, während in Gaza Israel einen Völkermord verübt. Das wird nun selbst von amnesty international bestätigt.

 

Innenpolitisch sind wir mit verstärkten Bemühungen konfrontiert, die Bundeswehr hochzurüsten wie nie zuvor und die ganze Gesellschaft auf „Kriegstüchtigkeit“ auszurichten, was zu einem massiven Sozialabbau führt.

 

Auf dem mit mehr als 450 Teilnehmenden bisher größten Friedensratschlag wurden die global relevanten Konfliktherde mit den sich daraus ergebenden Herausforderungen für die Friedensbewegung analysiert. In Workshops am zweiten Tag des Ratschlags ging es vor allem um Informationen und Erfahrungsaustausch zu vorhandenen und geplanten Aktivitäten. Themenfelder dieser Arbeitsgruppen waren das Engagement gegen die von Deutschland mit Waffenlieferungen befeuerten Kriege in der Ukraine und Palästina, gewerkschaftliche Friedensarbeit, Widerstand der Jugend im Bildungssystem gegen Wehrpflicht und Militarisierung, Aktionen an Militärstandorten, der Kampf gegen rechts und neue Bündniskonstellationen.

 

In der Abschlusserklärung des Ratschlages heißt es: „Die Beteiligten waren sich einig, dass die Verhinderung der Mittelstreckenwaffen und der Kampf für Abrüstung eine zentrale gemeinsame Herausforderung der Friedensbewegung ist. Die friedenspolitische Terminplanung der kommenden Monate wird stark durch die Bemühungen geprägt sein, die Friedensthemen in den Bundestagswahlkampf einzubringen. Mittel werden u.a. der Berliner Appell gegen die geplante Raketenstationierung und Aktionen zur Münchner Sicherheitskonferenz sein, die noch vor den Bundestagswahlen stattfinden. Der informelle Austausch am Ratschlag, bei dem auch auf zahlreiche regionale und lokale Aktivitäten verwiesen wurde, führte zu der optimistischen Grundstimmung, dass mit einer stärkeren Mobilisierung zu rechnen ist.“

 

Programm, Referate und Berichte zum Friedensratschlag: https://friedensratschlag.de

 

Anlage: Abschlusserklärung zum 31. Friedensratschlages in Kassel

 

Wir freuen uns über jede noch so kleine Spende auf das folgende Konto der Friedens- und Zukunftswerkstatt, bei der Frankfurter Sparkasse, IBAN DE20 5005 0201 0200 0813 90 – BIC HELADEF1822 – Stichwort: „Ratschlag“


Hier einige der sehr informativen und engagierten Vorträge:


Wir reden über den Atomkrieg. Die Gefahr war vielleicht noch nie so groß wie heute. Jürgen Scheffran beim Friedensratschlag in Kassel am 30.11.2024


Soziale Gerechtigkeit, FriedensFähigkeit und Solidarität jetzt nicht unter die Räder kommen lassen. Hans-Jürgen Urban IG Metall Vorstandsmitglied beim Friedensratschlag in Kassel am 1.12.2024


Dr. Erhard Crome kommentiert beim Friedensratschlag 2024 den Spruch des Chefs des Bundesnachrichtendienstes Kahl: Wenn bei uns jetzt die große Friedenssehnsucht ausbreche, dann habe Putin gewonnen.


Seit Ausrufung der "Zeitenwende" durch Bundeskanzler Scholz erleben wir eine kaum noch vorstellbare Militarisierung. Rolf Gössner beim Friedensratschlag in Kassel am 30.11.2024


Wieland Hoban von der "Jüdischen Stimme für einen gerechten Frieden" beim Friedensratschlag 2024 in Kassel zu Israels völkermörderischer Kriegsführung & deutsche Unterstützung Namen der Staatsraison


Die UNO-Charta: Die größte Errungenschaft der Menschheit! Wir sollten sie nutzen! Michael von der Schulenburg beim Friedensratschlag in Kassel am 30.11.2024


Sevim Dagdelen beim Friedensratschlag 2024 in Kassel: Geopolitik, die Lage in der Ukraine, Biden-Regierung eskaliert überall und riskiert nichts weniger als einen Weltkrieg

 
 
 

Kommentare


bottom of page